Für wen ist diese Ausbildung das Richtige?
Im Detailhandel haben Sie immer mit Kunden zu tun, deshalb ist es wichtig, dass Sie Freude am Kontakt mit Menschen und an der Beratungs- sowie Verkaufstätigkeit haben. Zusätzlich brauchen Sie für den Besuch der Berufsfachschule einen abgeschlossenen Lehrvertrag über drei Jahre.
Als schulische Voraussetzungen müssen Sie eine abgeschlossene Sekundarschule mit guten Leistungen im Niveau A bzw. durchschnittlichen Leistungen im Niveau E und P mit Grundkenntnissen in Französisch und Englisch mitbringen. Wenn Sie eine andere Schule besucht haben, sollten Sie entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die Grundbildung Detailhandelsfachfrau/Detailhandelsfachmann dauert insgesamt drei Jahre. Sie lernen an 1.5 Tagen in der Woche in der Berufsfachschule, die restliche Zeit im Betrieb und in überbetrieblichen Kursen.
Nach dem ersten Jahr werden Ihre Leistungen mit einer betrieblichen und schulischen Standortbestimmung beurteilt. Wenn Sie an beiden Lehrorten gute Leistungen erbracht haben, können Sie an einem zusätzlichen Halbtag pro Woche an der Berufsfachschule weitere Qualifikationen erwerben und aus einem Angebot von vier Freikursen zwei auswählen. Zwei Fremdsprachen, Informatik und Wirtschaft stehen zur Auswahl.
Damit Sie eine abgerundete Ausbildung erhalten, sind die Leistungsziele in Betrieb, überbetrieblichen Kursen und in der Berufsfachschule aufeinander abgestimmt. Uns ist wichtig, dass Sie sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln. Deshalb fördern wir neben Ihrem Fachwissen auch Ihre Sozial- und Methodenkompetenzen sowie Ihren Sinn für vernetztes Denken.
Die praktische Ausbildung
Für Ihre praktische Ausbildung ist der Lehrbetrieb besorgt, die theoretischen Grundlagen dazu erhalten Sie an der Berufsfachschule im Fach Detailhandelskenntnisse. Dazu wird im 1. Semester die allgemeine Branchenkunde vermittelt. Darauf aufbauend werden die branchenspezifischen Kenntnisse in überbetrieblichen Kursen (ÜK) vertieft, die in 10 Tagen über die ganze Ausbildungszeit verteilt sind.
Was sind Ihre beruflichen Möglichkeiten?
Das eidgenössische Fähigkeitszeugnis schafft Ihnen nicht nur gute Voraussetzungen für den Einstieg ins Berufsleben, sondern ist auch der erste Schritt zum beruflichen Aufstieg. Denn nach einiger Zeit Praxis und dem Besuch von Vorbereitungskursen können Sie die eidgenössische Berufsprüfung und die höhere eidgenössische Fachprüfung ablegen.
Wenn Sie zusätzlich im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgreich Freikurse besuchen, haben Sie gute Voraussetzungen, anschliessend berufsbegleitend die Berufsmaturität zu erwerben.
Die Berufsmaturität
Wenn Sie an einer weiterführenden Ausbildung interessiert sind und sich fordern wollen, haben Sie die Möglichkeit, an der Berufsfachschule Basel lehrbegleitend die Berufsmaturität zu erwerben.
Aufnahmebedingungen BMS
Wenn Sie die Bedingungen für einen Übertritt in ein basellandschaftliches Gymnasium erfüllen, werden Sie ohne Prüfung an der Berufsmitteschule (BMS) aufgenommen. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie eine Aufnahmeprüfung in den Fächern Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik ablegen. Geprüft wird der Lehrstoff der letzten Sekundarschulklasse Niveau E.
Das Sekretariat der Berufsfachschule Basel gibt Ihnen zur Berufsmaturität gerne weitere Auskünfte.